Showergebnisse

Besonders stolz sind wir auf die erfolgreiche Nachzucht von unserem
CH. Moon Rise Everywhere At Once "Ever"


Nachzuchthündin   Nobility`s Season In The Sun

Alsfeld Februar 2006

25.Februar
2. Platz in Novice
26. Februar
1. Platz in Novice
" Reserve Winners Bitch "

Thalfang März 2006

3.März
1. Platz German Bred
"Winners Bitch"
Best Of Breed und Best Of Winners
4.März
2.Platz in German Bred
5.März
1.Platz German Bred
"Winners Bitch"
Best Of Opposite Sex
somit 10 Punkte auf ihren ASCA Championtitel


...und nach der Show geht es gleich wieder an die Arbeit!



CH.Kamerun`s Forever In Bluejeans
(CH.Moon Rise Everywhere AT Once x Kameruns`s First Choice)

Alsfeld Februar 2006

25.Februar
1. Platz Bred By Exhibitor
"Winners Dog"
26.Februar
1. Platz 9 - 12 Monate


Thalfang März 2006

3.März
1.Platz 9-12 Monate
4.März
1. Platz
"Winners Dog"
5.März "Winners Dog"
best of Breed und best of Winners
Und somit neuer ASCA Champion Of Record



Bavarian Forest Janis Joplin

(CH. Moon Rise Everywhere At Once x Rosebud Of Crana Janet Jackson)

Alsfeld Februar 2006

25.Februar
1. Platz Hündinnen 2-4Monate
"Best Of Breed Puppy"

26.Februar
1. Platz Hündinnen 2-4 Monate



 

 

Hunde sind bessere Zuhörer

Nobility`s Sweet Molly Melone " Mira" ist seit November Mitarbeiterin der psychiatrischen Tagesklinik

Die "Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg" (KPP) auf den Rheingau-Höhen bei Kiedrich bietet den Patienten eine große Bandbreite an bewährten und innovativen Therapieformen. Neben den gängigen Heilmethoden, werden auch nichtmedikamentöse Therapien angeboten, die den Patienten eine ernst zu nehmende Alternative zu der Pharmakotherapie bieten.

Von
Jasmin Schneider


Mira verteilt ihre Zuwendungen gleichmäßig auf alle Patienten der psychiatrischen Tagesklinik des ZSP Rheinblick in Wiesbaden.
Links im Bild Therapeutin Renate Dörr.
Foto: wita/Erwin John
Vom 06.08.2005

Hunde sind die besten und treusten Freunde des Menschen. Dass Hunde aber noch viel mehr können als Stöckchen holen, sich stundenlang kraulen lassen oder freundlich Pfötchen geben, beweist Mira, die Therapiehündin an der Psychiatrischen Tagesklinik in Wiesbaden. Die Australian Shepherd Hündin Mira ist seit dem 1.November 2004 "Mitarbeiterin". Die Hündin teilt ihr Privatleben mit der Ergotherapeutin der Klinik, Renate Dörr.

"Hütehunde wie Mira sind als Therapiebegleiter besonders geeignet, weil sie ihre Zuwendung zu den Patienten in Unsere Serie

einer ausgewogenen Gleichheit dosieren können. Der Charakter dieser Rasse ist sehr menschenbezogen, freundlich, ruhig und gelassen. Durch ihre Lernfähigkeit können sie sich gut in einer Einrichtung mit vielen Menschen einfügen", erläutert Renate Dörr.

Als begleitende Ausbildung besucht Mira die Hundeschule, wo ihr spielend der Grundgehorsam beigebracht wird. Die junge Hütehündin nimmt instinktiv und begeistert den täglichen Kontakt mit zwanzig Patienten auf. In der Therapie ist der enge Bezug zwischen Mensch und Tier sehr wesentlich. Die Patienten spüren und erfahren neue Aspekte wie Entspannung und Beruhigung, aber auch Stimmungsaufhellung durch den Kontakt und die Kommunikation mit Mira. Als sehr wohltuend werden die täglichen Spiele und Streicheleinheiten mit der freundlichen Hündin empfunden. Rituale wie tägliches Begrüßen und "Gassigehen" fördern die Patienten in der Verantwortungsschulung. Davon profitieren die Patienten und auch die Mitarbeiter.

"Früher hatte ich Angst vor Hunden, doch Mira ist lieb und gibt mir Freude", so die Meinung vieler Patienten. Das Knuddeln mit Mira gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Therapie-Teilnehmer. Doch was ist das Geheimnis? Warum kann ein kleiner Hund durch seine bloße Anwesenheit soviel Freude bereiten?

Sicher ist, dass es vielen Menschen leichter fällt, Vertrauen zu ihren vierbeinigen Gefährten aufzubauen als zu ihren zweibeinigen Mitmenschen. Es mag daran liegen, dass Hunde geduldige und teilnahmsvolle "Zuhörer" sind, dass Hunde unvoreingenommen auf alle Menschen zugehen oder dass Hunde nichts lieber tun als die Streicheleinheiten der Menschen zu genießen und damit wiederum ihr Bedürfnis nach Zärtlichkeiten stillen.

Durch einen Hund wie Mira wird darüber hinaus, die Gemeinsamkeiten unter den Patienten gefördert, soziale, verbale und nonverbale Kontakte verstärkt. Das seelische Gleichgewicht der Patienten stabilisiert sich, und man wird von seinen Sorgen, seiner Krankheit abgelenkt. Natürlich kann Mira noch vielmehr bewirken. Warum die Hündin als Therapiebegleiterin so erfolgreich ist, bleibt aber ihr Geheimnis. Denn eines kann sie leider nicht: Sprechen. Doch wenn sie es könnte, würde sie ganz bestimmt den Patienten sagen, wieviel Freude ihr der neue Arbeitsplatz und die vielen neu gefundenen Freunde bereiten. So ist und bleibt die süße Shepherd-Hündin der Liebling in der psychiatrischen Tagesklinik des Zentrums Soziale Psychiatrie (ZSP) Rheinblick in Wiesbaden. Sie ist ein lebhaftes Beispiel für Innovation in den Abteilungen des ZSP-Rheinblick in Eltville und in Wiesbaden.


Mit freundlicher Genehmigung vom Wiesbadener Tagesblatt
Artikel erschienen am 06.08.2005 im Wiesbadener Tagesblatt